Deutsche Meisterschaft der Jugend / Junioren / U21 in Erfurt

Deutsche Meister jedes Jahr- für die Karateka  von Musashi  Weimar wird dieser Traum wahr.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren und U21 erkämpften die Karateka aus Weimar wieder mehrere Titel und Medaillen.

 

Den Anfang machte bei den Juniorinnen unter 59 kg Lara Hammon, die sich in 3 Vorrundenbegegnungen souverän durchsetzen konnte und erst im Poolfinale der späteren Meisterin unterlag, Trotz einer in diesem Kampf erlittenen Knieverletzung, konnte sie die Trostrunde noch erfolgreich gestalten und holte sich die Bronzemedaille. Ebenso den 3. Platz belegte sie im Teamwettbewerb gemeinsam mit den Juniorinnen von Chikara Erfurt.

Ebenfalls den 3. Platz erkämpfte sich Leon Feldmann, der nur dem späteren Meister unterlag
Für Jean-Pierre Röhl lief es weniger gut,  er verlor in der 3. Runde gegen einen Kämpfer aus Baden Württemberg, der aber nicht das Finale erreichte. Somit blieb ihm die Trostrunde verwehrt.
Auch Moritz Bärnt konnte sich trotz sehr guter Leistung leider nicht durchsetzen, zeigte aber eine guten Kampf und Willen zum Sieg in seiner neuen Altersklasse und Gewichtsklasse, der Jugend -70kg.

Die Mädchen der Altersklasse U21  begannen die Titelkämpfe mit dem neu geschaffenen Teamwettbewerb.  Gemeinsam mit  2 Kämpferinnen von Bushido Waltershausen  traten Celine Mallee und Madeleine Schröter  an und zeigten den Teams aus Sachsen und Ludwigsburg klar die Grenzen auf.  Damit war das Finale erreicht und es entwickelte sich ein echter Krimi gegen die Turnierfavoritinnen von Banzai Berlin. Zuerst traf Madeleine auf Nationalmannschaftskollegin Gizem Bugur und erzielte in den letzten Kampfsekunden einen 3:0 Sieg. Celine verlor mit 2 Punkten Unterschied  und im letzten Kampf wurde bis zur letzten Sekunde gefightet, ehe mit dem 0:0 der Sieg fest stand. Nach 3 Jahren kommt das beste deutsche Nachwuchsteam endlich wieder aus Thüringen.

Mit dem Selbstbewusstsein dieser Erfolge startete Celine ganz überzeugend  bei den Damen -55 kg und erreichte mit 3 Siegen souverän das Finale. Hier traf sie auf Angstgegnerin Pelia Priti aus Rheinland Pfalz, die sie zum ersten Mal im Finale bezwingen konnte und sich so verdient den Deutschen Meistertitel holte.
Den Titel holte sich auch Madeleine Schröter, nun schon zum siebenten Mal. Allerdings war der Weg dahin schwerer als erwartet, denn im 1. Kampf nach Freilos wartete mit Martina Reil aus Bayern eine erfahrene und hochmotivierte Gegnerin, die zur Überraschung Aller nach wenigen Sekunden mit 4:0 in Führung ging. Normalerweise ist so ein Kampf entschieden, aber mit taktischer Umstellung und Nervenstärke  erreichte sie noch ein 5:4.  Die weiteren Kämpfe entschied sie dann klar und deutlich ohne Gegenpunkt.
Die Karateka von Musashi Weimar haben mit 3 Titeln und 2 Bronzemedaillen  wesentlich dazu beigetragen, dass Thüringen bei dieser Meisterschaft die Länderwertung anführt.
Nun soll die Wettkampfpause im Sommer für die Vorbereitung der großen internationalen Turniere und Meisterschaften  ab September genutzt werden.

Christian Baar als Trainer ist sehr zufrieden mit der Gesamtleistung seiner kleinen Wettkampfdelegation, auch wenn natürlich immer Verbesserungspotential da ist, aber genau dafür ist ja die Sommerpause gerade recht.

 

Text: Jörg Schröter